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Präsidentin SuzAna Senn-Benes bei fröhlichen Stunden mit ihren Kindern im Europapark | ||
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Inhalt 1. Jugendfest in Obersiggenthal 2. Einsatz bei der Kids City in Baden 3. Mit Kindern Kerzen verzieren in der Halde, Baden 4. Weihnachts-Päckli Aktion für ein Kinderheim in Rumänien 5. Reise mit Murmi nach Vukovar 9. PI PA PO's Vorstandsmitglieder 10. Fröhliche und fleissige Kids
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Liebe PI PA PO-Freunde Unser 7. Jahresbericht liegt vor Ihnen. Seit sieben Jahren setzen wir nun unermüdlich Zeichen und erleben immer wieder fröhliche Augenblicke zusammen. Die manchmal gar etwas „schreckliche“ Welt können wir leider nicht ändern – aber wir können immer wieder darauf aufmerksam machen, dass wir in einem glücklichen Umfeld leben !, dass wir unsere Nahrung von den Ladenregalen nehmen und nicht in Abfallsäcken danach wühlen müssen !, dass wir uns auf der Strasse unbeschwert bewegen können, ohne dass wir Angst haben müssen, dass wir von einer Granate getroffen werden !, dass wir unsere Meinung frei äussern dürfen, ohne deshalb verfolgt und gefoltert zu werden !, dass wir in einem fruchtbaren und schönen Land leben !!! Wenn wir uns das so überlegen, dann sollten wir doch einfach nur glücklich sein…
Einige unserer Vorstands-Mitglieder: Dagmar mit Tochter Michelle, Roger mit Schwester Nicole und ich mit Tochter Sara, hatten dieses Jahr die Möglichkeit direkt mit Elend und Ohnmacht konfrontiert zu werden. Wir besuchten die Stadt Vukovar in Kroatien, welche im jugoslawischen Bürgerkrieg vollständig zerstört wurde. Wir sahen zerbombte Häuser, besuchten Massengräber und hörten viele Worte der Verzweiflung, der Ohnmacht und der Angst. Trotz allem haben wir keinen Hass verspürt, wir haben Friedenszeichen, in Form von einer weissen Taube, zu sehen bekommen. Die bewegenden Worte rührten mich zu Tränen, gaben mir aber Mut und Kraft an unsere Arbeit, an unseren guten Willen zu glauben und weiter zu machen. Es ist wahrlich „nur“ ein Tröpfchen Wasser auf einen heissen Stein und doch hilft jedes Tröpfchen das Feuer zu löschen. Daran glauben wir und hoffen viele mit diesen Gedanken anzustecken um mitzumachen.
Wir möchten beweisen, dass man miteinander einen ganz besonderen Weg einschlagen kann. Einen Weg, welcher einem immer wieder selbst hilft. Wir begegnen Menschen, welche einem den Lebensweg bereichern, wir knüpfen Freundschaften, welche mit nichts zu zahlen sind, wir nehmen ganz einfach unseren Weg als Ziel – und glauben fest daran, wenigstens ein kleines Umfeld zu ändern… Das wichtigste aber scheint uns, dass wir unseren Kindern die Vorbilder sind, welche auch wir als unsere Vorbilder wählen würden.
Mein Mann und ich haben mit unseren Kindern abgemacht, dass wir uns immer mal wieder gegenseitig eine kleine Freude bereiten. Nicht etwas kaufen, sondern etwas tun für den Anderen. Ich staune dann nicht schlecht, wenn meine 12-jährige Tochter, von sich aus ihrem Bruder das Bett macht oder wenn mein 9-jähriger Sohnemann für seine Schwester den Hasenkäfig mistet, weil sie viel zu Lernen hat. Natürlich ist das nicht Alltag (schön wäre es !!) – aber doch der erste Schritt in Richtung Miteinander… Vielleicht erinnern sich die Kinder dann später daran, dass es nicht viel braucht, dass ein Mitmensch zu lächeln beginnt und Freude hat ! Auch freut es mich immer wieder, wenn mein Sohnemann seine Freunde „retten“ will. Damit die lieben Freunde keinen Strich von der Lehrerin bekommen, wenn sie den Turnsack vergessen haben. So hat er schon oft seine Turnkleider ausgeliehen, eben um seine Freunde vom gefürchteten Strich zu „retten“. Wie wenig es doch braucht !! In diesem Sinne hoffe ich, dass auch Sie so manchen Freund „retten“ oder Ihre Mitmenschen mit einer Kleinigkeit erfreuen können. Es tut gut und kommt irgendwann zurück, ob Freude oder Rettung ! Eigentlich egal, seien Sie doch einfach nur Freunde und Retter, das wünsche ich Ihnen…
¤herzlichst:
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