Jahresbericht 2002

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SuzAna Senn-Benes, Präsidentin mit ihren Kindern  

Inhalt

1. Familien Zmorge Mai 2002

2. Fest der Nationen

3. 1. Kids-Parade

4. Kinderhütedienst OBSIGA

5. Café-Stübli im Gartencenter Weber

6. Familienzmorge März 2003

7. Hilfe bei der Erfüllung von Herzenswünschen

8. unsere Spenden

9. Erwähnens- und Lobenswertes

10. Zukunftspläne

11. Vorstandsmitglieder

12. PI PA PO-Artikel

13. Aktivmitglied werden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe PI PA PO-Freunde

Nun ist es schon 5 Jahre her, seit der Gründung von PI PA PO. Dank Giusy Benedetto, einer lieben Freundin, habe ich es überhaupt gewagt den Verein zu gründen. Sie hat mir gut zugeredet und war von  Anfang an von der Idee überzeugt. Also gründeten wir den Verein. Wir suchten aufgestellte Leute mit unserem Denken und versuchten, zuerst etwas zaghaft, auf uns aufmerksam zu machen. Heute glaube ich, dass wir aus den Kinderschuhen gewachsen sind, in unserer Gemeinde, wie auch in den Nachbarsregionen haben wir schon oft überzeugen können und daher auch immer wieder neue Mitglieder gewonnen…

Einmal bekamen wir die Frage gestellt, ob es denn überhaupt noch ein Kinderhilfswerk brauche ? Ich denke diese Frage lässt sich ohne grosses Zögern beantworten, denn jedes Tröpfchen Wasser hilft ein Feuer löschen. Jeder positive Gedanke, jedes gute Wort hilft der Menschlichkeit ein Stück näher zu rücken ! Und wenn ich an die schönen Augenblicke mit meinen Kindern denke, ist es für mich gar keine Frage mehr. Welch Freudensprünge macht mein Herz, wenn mein Sohnemann etwas verspätet von der Schule nach Hause kommt, mit ein paar hübschen Gänseblümchen in der Hand und den Worten: „Für Dich Mama, weil ich Dich ganz fest lieb habe !“ Welche Zufriedenheit überkommt mich, wenn mich meine 10-jährige Tochter vor dem Insbettgehen umarmt und mir trotz mancher Meinungsverschiedenheiten ins Ohr flüstert: „Mama, Du bist die beste auf der ganzen Welt !“ Solche Momente lassen sich mit keinen Auszeichnungen und Diplomen messen. Es sind Momente welche einem für immer im Herzen bleiben…

Daher stimmt es mich sehr traurig, was in der heutigen Welt vor sich geht. Der schreckliche Krieg, welchen wir tagtäglich mit grauenvollen Bildern vor Augen haben. Ein Gedanke der Ohnmacht überfällt mich, eine tiefe Traurigkeit, wenn ich an all die vielen unschuldigen Kinder denke, welche die lieben Eltern verloren haben, sie niemals mehr wieder umarmen können und ihnen liebe Worte zuflüstern können. Was ist mit all den Eltern, welche das Allerliebste, die eigenen Kinder im Krieg verloren haben, sie können nie wieder mit Stolz auf den Sohn, die Tochter blicken und ihnen für die Zukunft nur das Beste wünschen. Es gibt wohl keine Worte, mit denen man all das Leid, die Trauer beschreiben könnte. Es ist und bleibt eine unverständliche Tatsache und es liegt an uns, mit der Menschlichkeit versuchen den Terror zu besiegen !

Ich weiss, wir sind nur die kleinen Wasser-Tröpfchen, welche krampfhaft versuchen das tobende Feuer zu löschen – und doch

gebe ich die Hoffnung niemals auf, an die Menschlichkeit zu glauben…

Mutter Teresa sagte einmal: „Wir können keine grossen Dinge vollbringen – nur kleine Dinge in grosser Liebe.“

Genau dies gibt mir Mut und Kraft, unseren Kindern ein Vorbild zu sein und ihnen zu zeigen was eigentlich im Leben zählt !

Ich hoffe, noch viele Menschen zu finden, welche unsere Meinung teilen und uns auf diesem Weg mit dem Leitsatz:

„Gib Glück – es kommt zurück !“ unterstützen und begleiten wollen.

Ich wünsche Ihnen allen Frieden und Menschlichkeit, vor allem dass es uns gelingen möge, diese Gedanken an unsere Kinder weiterzugeben, denn sie sind ja die Eltern von Morgen…

PS:

Geschmunzelt aber auch gefreut habe ich mich über die kürzliche Aussage von Timo, meinem 7-jährigen Sohnemann. Er wolle den „Chef“ bei PI PA PO über-nehmen, falls ich aufhören würde !! Schön zu wissen, dass für den Nachwuchs gesorgt wäre und auch mein Wunsch, den Kindern ein Vorbild zu sein, ein Stück-weit näher gerückt ist…

¤herzlichst: